Besuch aus Russland an der Waldorfschule und im Aalener Rathaus

Drei Mädchen, vier Jungen sind derzeit in der Aalener Waldorfschule zu Besuch. Damit wird das Begegnungsprogramm mit der Moskauer „Schule 1474“, einer Gesamtschule fortgesetzt. Das Projekt kam im Herbst 2016 auf Initiative der Waldorflehrerinnen Ida Schäfer und Natalia Fischer zustande, der erste Gegenbesuch einer Schülergruppe in Moskau wurde im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt.

Die russischen Schülerinnen und Schüler sind am Sonntag, 5.November, gekommen und fliegen am 18. November zurück nach Moskau.

Die SuS nehmen am Unterricht teil, haben zusammen mit ihren deutschen, russisch lernenden Partner-Schülern gemeinsamen Sprachunterricht. Einige Mädchen und Jungen haben am Wochenende spontan bei Arbeiten in der Holzwerkstatt der Waldorfschule geholfen. Es gibt Ausflüge nach Stuttgart und München sowie Freizeitaktivitäten in der Kletterhalle (in Gmünd), eine Geburtstagsparty in einer der beteiligten Aalener Familien, Teilnahme am Tanzkurs. Für den letzten Abend vor dem Abflug ist eine Feier in der Schule geplant für alle Kinder, Eltern, Lehrer.

Am Montag dieser Woche wurden die russischen Schüler und Schülerinnen im Aalener Rathaus empfangen. Oberbürgermeister Thilo Rentschler würdigte den Schüleraustausch. Kontakt solcher Art seien in diesen Zeiten wichtiger denn je. Die russischen Schüler legten großen Wert darauf, mit dem Aalener Stadtoberhaupt je einzelnen fotografiert zu werden. In Moskau sei es ganz unmöglich, einen Oberbürgermeister zu besuchen.