Wie finanziert sich die Schule?

Als öffentliche, staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft erhält die Waldorfschule Aalen vom Land Baden-Württemberg Betriebskostenzuschüsse. Diese entsprechen achtzig Prozent der Förderung, die an staatliche Schulen entrichtet werden.

Trotz sorgfältigem Umgang mit den finanziellen Mitteln und dem Ausschöpfen alternativer Einnahmequellen in Form von Spenden oder Erlösen aus Veranstaltungen ist der Schulbetrieb auf Elternbeiträge und Mithilfe bei Veranstaltungen angewiesen.

Schulbeitrag

Mittels eines Aufnahmegesprächs wird unter ausschließlich pädagogischen Gesichtspunkten über einen möglichen Schuleintritt Ihres Kindes entschieden und nach erfolgter Zusage ein Beitragsgespräch geführt und ein Schulvertrag geschlossen. Pädagogik und Elternbeiträge werden strikt getrennt, weshalb auch Lehrkräfte keine Kenntnis darüber besitzen, welche Zahlungen die einzelnen Elternhäuser leisten.

Grundgedanke dieses Finanzierungsmodells ist es, dass die gesamte Elternschaft ihre Beiträge als Solidargemeinschaft erbringt. Auch wenn es einen festgelegten Richtsatz gibt, den die Schule zur Kostendeckung benötigt, wird auf die individuellen finanziellen Möglichkeiten der Eltern im Beitragsgespräch Rücksicht genommen.

Beitragsgespräch

Mitglieder des Beitragskreises, welcher aus Schülereltern besteht, führen das Beitragsgespräch. Es soll aufzeigen, dass ein solides finanzielles Fundament der Schule für die Schulgemeinschaft von großer Bedeutung ist.

Im Einzelnen wird im Beitragsgespräch

  • über die Finanzierung der Schule und die Art und Höhe der Elternleistungen informiert.
  • der individuelle Schulbeitrag festgelegt.
  • die Möglichkeit für Spenden und zinsloses Darlehen aufgezeigt.
  • das Beitragsformular ausgefüllt.
  • Mit allen Elternhäusern, die keinen kostendeckenden Schulbeitrag bezahlen können, werden die  Beitragsgespräche jährlich wiederkehrend geführt.