Freie Waldorfschule Aalen e.V. Freie Waldorfschule Aalen e.V.

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Unser Pädagogisches Profil

 1.   
Die Freien Waldorfschulen stehen seit über 85 Jahren im Dienste für ein freies menschengemäßes Schulwesen - weltweit!
  
 2.

Der ganzheitliche Erziehungsansatz soll die Schüler in ihrem Denken, Fühlen und wollen altersgemäß fördern und allseitig Begabungen entwickeln die sich später entfalten können.
  

 3.
Der Klassenlehrer bildet über viele Jahre eine enge Bezugsperson für die Schüler der Klassen 1 bis 8, in der Oberstufe stehen den Schülern kompetente Fachlehrer zur Seite.
Kinder entwickeln sich im Rahmen bestimmter Rhythmen, doch gibt es große Unterschiede in der individuellen Ausgestaltung des Einzelschicksals. Eine Lehrerpersönlichkeit, die ihre Schüler über viele Jahre hin betreut, kann in Zusammenarbeit mit den Eltern viel erreichen. Das Verständnis für die Bedürfnisse des Einzelnen, sowohl in seinen besonderen Fähigkeiten als auch seinen Schwächen schaffen eine Grundlage des gegenseitigen Vertrauens, die dem Lernen förderlich ist. Die kontinuierliche Klassenführung von acht Jahren bedeutet in der Waldorfschule Ideal und ist nicht zwingend vorgeschrieben.
  
 4.
Der Epochenunterricht führt zu vertieftem Lernen und intensivem Eintauchen in die verschiedenen Unterrichtsgebiete.
Wie kann erreicht werden, dass Wissen sich festigt und zur Fähigkeit wird? Der Epochenunterricht stellt eine Gliederunge des Stoffes in Unterrichtsblöcken von drei bis vier Wochen dar. In dieser Zeit kann jeweils während der ersten beiden Unterrichtsstunden vieles intensiv gelernt und erübt werden. Dann gilt es, die Lerninhalte von dem eher oberflächlichen Tagesbewusstsein in tiefere seelische Schichten absinken lassen, wo sie - dem neuen Wein im Keller vergleichbar - weiter ausreifen. Inzwischen folgt das Unterrichtsthema der nächsten Epoche, bis nach mehreren Unterrichtsblöcken z.B. die Geschichtsepoche wieder abgerufen und fortgesetzt wird.
Das Empfinden von Langeweile über einen Stoff kann so vermieden werden, erwartungsvolle Freude "Was kommt jetzt für eine Epoche?" schafft eine gute Lernmotivation.
  
 5.
Schon ab der ersten Klasse gehören 2 Fremdsprachen und die Handarbeit zu den obligatorischen Unterrichtsfächern.
  
 6.

Für die Unterstufe gilt: "Bildhaftes Vorstellen und Lernen durch Tun"

Jedes Wissen, welches freudlos und ohne Interesse an Schülern vermittelt wird, wirkt wie eine schwer verdauliche Speise: unbekömmlich und krankmachend. Sind die Schilderungen und Charakterisierungen im Unterricht jedoch bildhaft, so wird die schöpferische Phantasie im Kinde geweckt. Diese Begeisterung wird sich dann umso lieber ins Tun ergießen, was in liebevoll geführten Epochenheften zur Erscheinung kommt. Das Kind möchte eigentlich immer tätig sein. So kommen die praktischen Fächer seinem Schaffensdrang unmittelbar entgegen, wobei jetzt die Phantasie aus der sinnerfüllten Tätigkeit ihre Anregung erfährt. Diese geht weit über das bekannte Basteln und Werken hinaus: Handarbeit, Formenzeichnen, Schnitzen, Gartenbau, Korbflechten, aber auch Spielturnen, Eurythmie und das Erüben eines Musikinstrumentes gehören unter anderem dazu. Praktisches Tun und bildhaftes Verständnis der Weltinhalte sind die richtige "Kost" im Schulalter und lassen den jungen Menschen seelisch und körperlich gesund heranwachsen.
  

 7.
Es findet eine prophylaktische, altergemäße Unterstützung der Kinder für eine gesunde Erziehung in der Schule durch Heileurythmie und Eurythmie statt.
  
 8.

Die Mittelstufenschüler bilden ein Schulorchester bzw. einen Schulchor, außerdem helfen Klassenfahrten, Theater- und andere Projekte, die Pubertät besser zu meistern.
Dazu kommen die großen Möglichkeiten, die das gesamte Gebiet der Erlebnispädagogik bietet.
  

 9.
In der Oberstufe führen Praktika in die verschiedenen Berufsgebiete ein und bauen Nahtstellen zur späteren Studien und/oder Berufswahl.
  
 10.
Ausführliche Textzeugnisse anstatt Benotungen geben individuelle Aussagen über jeden einzelnen Schüler
  
 11.
Unsere Schulbauten sollen Ausdruck der gelebten Pädagogik sein (z.B. Gestaltung der Klassenräume, Farbauswahl, Lebensabläufe, ...)!
  
 12.
Bei uns ist Elternmitarbeit z.B. bei Projekten und der Gestaltung von "Schule" ausdrücklich erwünscht! Die häusliche und schulische Erziehung soll durch intensive Zusammenarbeit in Einklang gebracht werden.
  
 
 
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